Security Essen: Das Handy als elektronischer Schlüssel - Bei der diesjährigen Security Essen vom 7.10. bis 10.10. stellt erstmals das österreichische Technologieunternehmen Sorex Wireless aus.
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Security Essen: Das Handy als elektronischer Schlüssel

2008/09/11 13:16

Pressemeldung von:
buero miller aichholz
Bei der diesjährigen Security Essen vom 7.10. bis 10.10. stellt erstmals das österreichische Technologieunternehmen Sorex Wireless aus. Präsentiert wird das weltweit patentierte System, mit dem jedes bluetoothfähige Handy zum elektronischen Schlüssel wird. Am Mobiltelefon selbst müssen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden. Daher ist die Verbreitung der Technologie auch nicht von den Mobiltelefonherstellern abhängig – es sind bereits rund zwei Milliarden bluetoothfähige Endgeräte am Markt, Bluetooth zählt weltweit zur Standardausstattung von Mobiltelefonen. Die Technologie
Security Essen: Das Handy als elektronischer Schlüssel
Mit Sorex wirelessKey wird das Handy zum elektronischen Schlüssel
namens Sorex wirelessKey ist bereits bei zahlreichen Unternehmen im Einsatz, u.a. beim deutschen Handelsunternehmen Würth (Österreich-Niederlassung). Seit kurzem ist auch eine Version für Privatanwender im Handel erhältlich.

Die Professional-Version bietet eine Kapazität von 2.500 Nutzern pro Modul, dessen Steuerung zentral über das jeweilige Firmennetzwerk erfolgt. Das System kann zum Beispiel ins Active Directory (zentrale EDV) des Unternehmens integriert werden, was den Vorteil bietet, dass Autorisierungen jederzeit hinzugefügt oder gelöscht werden können. Jedes Professional-Modul hat außerdem eine eigene Internet-Adresse (IP-Adresse), sodass auch Unternehmen mit verteilten Standorten das System einsetzen können. Sorex wirelessKey eignet sich zur Authentifizierung der Mitarbeiter, zur Zutrittskontrolle und zur Zeiterfassung. Für jeden Mitarbeiter kann individuell programmiert werden, für welche Tür und welchen Zeitraum sein Handy autorisiert ist. Mitarbeiter benötigen ab dem Zeitpunkt der Autorisierung keinen Schlüssel mehr, sondern betreten einfach mittels des Mobiltelefons das Firmengebäude.

Mit der Produktvariante Basic können Privatanwender beispielsweise ihre Eingangstür öffnen oder das Garagentor steuern, wobei bis zu zehn unterschiedliche Nutzer am Modul angemeldet werden können. Die Steuerung erfolgt in diesem Fall direkt am Modul. Mit dem Aufschließen der Tür können weitere Funktionen kombiniert werden, wie beispielsweise die Deaktivierung der Alarmanlage oder das Einschalten des Lichts.

An der Innenseite der zu steuernden Tür wird ein etwa zwölf mal fünf Zentimeter großes Modul von außen nicht sichtbar angebracht und mit einem elektromechanischen Schloss oder Türöffner verbunden. Das Handy wird dann im System angemeldet und anhand eines einmalig einzugebenden, zehnstelligen Codes registriert. Ab diesem Zeitpunkt wird das Mobiltelefon bei Annäherung an die Tür eindeutig identifiziert und das Schloss bzw. die Türe öffnet sich. Dabei werden keine Daten mehr übertragen, sodass Spionage ausgeschlossen ist. Die aktivierende Distanz kann zwischen wenigen Zentimetern und 14 Metern variiert werden. Als zusätzliche Sicherheitssperre kann das System so eingerichtet werden, dass auch noch ein Freigabetaster an der Wand betätigt werden muss.



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